Vorplatz und einladendes, großzügig verglastes Erdgeschoss der Chemical Invention Factory der TU Berlin.

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Chemical Invention Factory, Berlin

Die TU Berlin gehört seit 2019 zum Kreis der Exzellenzuniversitäten in Deutschland. Dieser Ruf soll sich in der Architektur widerspiegeln. Der Neubau der Chemical Invention Factory, der sich mit seiner homogenen Fassade aus recyceltem Kunststoff von der Umgebung abhebt und die Nutzung im Innern nach Außen spiegelt, dient als Aushängeschild und neuer Identifikationspunkt für die Wissenschaftler des Gründerzentrums und der Fakultät für Chemie, dem es angehört. Die halbtransparente Fassade verbirgt dabei die innere Struktur des Gebäudes und wird nur im Erdgeschoss aufgebrochen, um eine großzügige, transparente Eingangsgeste mit abwechselnden Ein- und Durchblicken zu schaffen. Einige der Paneele lassen sich ausstellen, um ungefilterte Blicke von Innen und Außen zuzulassen. Die Fassade erhält damit eine dynamische Veränderlichkeit, die je nach Nutzervorlieben variiert. Dank des Öffnungsanteils von circa 50% und der leicht reflektierenden Oberflächentextur trägt diese äußere Hülle zur Minimierung des solaren Wärmeeintrags bei und leistet damit auch einen Beitrag zur Gesamtenergiebilanz des Gebäudes. Die auskragenden Obergeschosse stärken die Verbindung zwischen Innen- und Außenraum und binden die öffentliche Freifläche als räumliche Erweiterung an das Erdgeschoss an. Entstehen wird ein Gebäude, das in Gestalt und Präsenz für zeitgemäße und nachhaltige Forschung und die praktische Anwendung von Forschungsergebnissen steht.

  • Projektart

    Neubau

  • Funktion

    Bildungsbau

  • BGF

    2.430 m²

  • Projektstand

    In Planung

  • Zeitraum

    2020 – 2024

  • Auftragsart

    Realisierungswettbewerb

  • Auszeichnung

    Zuschlag

  • Baukosten

    11.200.000 €

  • Leistungsphasen

    LP1 – LP2

  • Mitarbeiter

    Susanne Boss
    Achim Eilmsteiner
    Dominik Lippel
    Oren Zohar