Präsentation von SEHW auf der Schulbaumesse 2025

Wenn Pädagogik Raum bekommt

und wie Lernen Architektur formt

Wer Schulen baut, plant die Zukunft unserer Gesellschaft. Doch zukunftsfähige Lernwelten entstehen nicht im Vakuum – sie entstehen im kontinuierlichen Austausch zwischen Architektur und Pädagogik. Für uns ist dieser Dialog kein „Add-on“, sondern Grundlage guter Schularchitektur.

Bereits im September auf der SCHULBAUmesse in Essen hat unser Geschäftsführer Prof. Xaver Egger gemeinsam mit Lukas Rüenauver, dem Direktor der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Essen, gezeigt, wie Lernräume entstehen, die pädagogische Konzepte nicht nur beherbergen, sondern aktiv unterstützen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage:

Wie müssen Schulen geplant werden, damit sie sich an Lernprozesse anpassen – und nicht umgekehrt?

Als Praxisbeispiel präsentierten die beiden als Team das Projekt „Entlang des Schulboulevards“ – Gustav-Heinemann-Gesamtschule Essen. Hier wurden räumliche Offenheit, klare Orientierung und vielfältige Lernsettings konsequent aus der pädagogischen Nutzung heraus entwickelt. Der Boulevard fungiert dabei als soziale und funktionale Lebensader der Schule – ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des Ankommens.

Schulbauprojekt von SEHW, präsentiert auf der Schulbaumesse 2025 Schulbauprojekt von SEHW, präsentiert auf der Schulbaumesse 2025

Im Dezember haben wir diese Gedanken beim Schulbausalon in Berlin weiter vertieft. Gemeinsam mit Pädagog:innen, Fachplaner:innen und Expert:innen haben wir diskutiert, wie Schulen von Orten reiner Wissensvermittlung zu echten Lern- und Lebensräumen werden können. Der Salon hat erneut gezeigt, wie wertvoll der frühe und kontinuierliche Dialog zwischen allen Beteiligten ist, insbesondere, wenn es um flexible Lernlandschaften, Gemeinschaftsbereiche und zukunftsfähige Schulkonzepte geht.

Unser Fazit: Guter Schulbau entsteht dort, wo architektonische und pädagogische Haltung sich gegenseitig bedingen – durch Zusammenarbeit, Zuhören und gemeinsames Weiterdenken.

Unser Ansatz im Schulbau:

  • Partizipation: Wir planen mit den Menschen, nicht für sie.

  • Flexibilität: Räume, die sich an moderne Lernformen anpassen.

  • Identität: Schulen, die Orientierung geben und zum Stolz eines Stadtviertels werden.

Was sind für Sie die wichtigsten Faktoren für moderne Lernräume?

Fotos 1,2: SCHULBAU
Fotos 3,4: Philipp Obkircher