Fassade des Georg-Eckert-Instituts in Braunschweig, mit der markanten Lochblechfassade im Obergeschoss und großzügiger Glasfassade der Bibliothek im Erdgeschoss.

Print lebt!

Georg-Eckert Institut für Schulbuchforschung, Braunschweig

Alles spricht von Digitalisierung. Und in Braunschweig schlummert ein Schatz an Büchern, nämlich eine weltweit einzigartige Sammlung an Schulbüchern. Das Institut für Schulbuchforschung wird aufgrund eines hohen Flächenbedarfs erweitert. Die denkmalgeschützte klassizistische Villa von Bülow sowie ein Bestandsgebäude aus den Siebziger Jahren werden saniert und durch eine neue Bibliothek verbunden. Der baumbestandene Park, der sich zum Lauf der Oker hin erstreckt, erfährt so eine Rahmung und Fassung.

Park mit Blick auf den Alt- und Neubau des Georg-Eckert-Instituts in Braunschweig.
Vorplatz des Alt- und Neubau des Georg-Eckert-Instituts in Braunschweig. Offene Lernlandschaft des Altbaus des Georg-Eckert-Instituts in Braunschweig.

„Solitäre im Park als Heimstatt für seltene Bücher“

Der Bibliotheksneubau wird Herz und Gesicht des Ensembles. Der prägnante Baukörper gliedert sich in ein transparentes Erdgeschoss, welches Einblicke in den umfassenden Bücherbestand des Institutes und Durchblicke in den Park zulässt, und ein eher zurückgezogenes und mit einer perforierten Metallhaut verkleidetes Obergeschoss. Durch das gläserne Erdgeschoss scheint der Riegel zu schweben. Auch die Anbindung an die beiden Bestandsgebäude erfolgt sehr subtil und zurückhalten. Funktional ein Ensemble, entsteht aber der Eindruck von drei Solitären im Park.

  • Projektart

    Neubau
    Sanierung

  • Funktion

    Bildungsbau

  • BGF

    8.500 m²

  • Projektstand

    Im Bau

  • Zeitraum

    2016 – 2021

  • Auftragsart

    Verhandlungsverfahren

  • Auszeichnung

    Zuschlag

  • Baukosten

    13.100.000 €

  • Leistungsphasen

    LP2 – LP5

  • Mitarbeiter

    Mark Wachendorfer
    Birgit Schoenbrodt
    André Stülp
    Koert op den Brouw